Harry Clarke – Glaskunst

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Irland, Kilkenny, Glasmalerei

Die Glasmalerei von Harry Clarke ist, wie jede Glasmalerei, gekennzeichnet  durch einen hohen Dynamikumfang. Das Foto kann nur ungefähr die Wirkung wiedergeben.

Warum Harry Clarke? (H.C.)

Während einer Irland-Reise auf den Spuren von Heinrich Böll im vergangenen Jahr, trafen wir, Johannes Guddenstein und ich, eher zufällig auf Arbeiten von H.C. .Der erste Eindruck war äußerst widersprüchlich. Die Darstellung christlicher Themen in dekorativer Form in der Revolutionszeit Irlands vor mehr als einhundert Jahren hat mich anfangs eher verstört. … Dennoch: nach Heinrich Böll bestimmte nun H.C. unseren Reiseplan.
In der ersten Station in Newport, fanden wir in einem Kirchenfenster eine Selbstdarstellung von H.C. als gefallenen Engel. …
Dazu gab es eine ästhetische Besonderheit, die sich uns erst später erschloß. Im Kontrast zu den flächigen Darstellungen der Gesichter erscheinen die Gewänder regelrecht plastisch. (Wie wir später erfuhren, hatte H.C. oft seine Gläser von beiden Seiten beschichtet und dann brennen lassen. So konnte er gleichzeitig mit warmen und kalten Farben arbeiten, ohne problematische Vermischungen befürchten zu müssen.) Hier zeigte sich mir die künstlerische Meisterschaft von H.C.. Siehe Abbildung:

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Eine zweite Heimat war C.H. die Zeichnung und Illustration. Der dabei entwickelte Stil findet sich auch in den Kirchenfenstern wieder. (Unten: Kilkenny)

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